Im Rassestandard wird der "Idealtyp" einer Hunderasse festgelegt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Beschreibung der erwünschten und unerwünschten äußeren Merkmale, aber auch einiger grundsätzlicher Anforderungen an das Wesen.

Die Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.) überträgt die Verantwortlichkeit für die Erstellung und regelmäßige Überarbeitung des Rassestandards einem ausgewählten Zuchtverein aus dem jeweiligen Ursprungsland der Rasse. Für die Deutsche Dogge ist das der Deutsche Doggen Club 1888 e.V. (DDC 1888 e.V.). Somit gilt dieser Standard für alle der F.C.I. angeschlossenen Mitgliedsvereine weltweit. Insbesondere sind dies große Rassezuchtverbände Europas, Südamerikas und Australiens, aber auch einiger asiatischer Staaten und Südafrikas. Die USA und Kanada haben eigentständige, nicht der FCI angeschlossene Zuchtverbände, demzufolge auch einen eigenen Rassestandard. Dieser weicht aber nur in unwesentlichen Punkten von dem deutschen ab.

Der Rassestandard ist nichts unveränderliches, sondern wurde im Laufe der Zeit immer wieder den veränderten Zuchtbedingungen und auch dem aktuellen "Zeitgeschmack" angepasst. Ein bedeutsames Beispiel dafür ist die völlig veränderte Beschreibung der erwünschten Ohrenform und -haltung bei Deutschen Doggen nach Einführung des Kupierverbotes in Deutschland 1987.

Betrachtet man die "Doggentypen" in den verschiedenen Ländern, so kann man aber auch sehen, wie unterschiedlich die Auslegung eines Rassestandards sein kann...

Hier finden Sie den aktuell gültigen Rassestandard der F.C.I. für die Deutsche Dogge ---->
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