[zurück zur Auswahl]

[zurück zu den Stories]

Wie für Baghira ein richtiges Doggenleben begann berichtet ihr "Frauchen" Katrin

Eigentlich wollten wir nicht gleich eine Dogge, doch als wir den kleinen Welpen gesehen hatten, war es um uns geschehen. Baghira ist ein Hund aus der Bohlingschen "Zucht" und war in einem fürchterlichen Zustand. Das heißt, als wir sie das erste Mal gesehen hatten, war sie schon 3 oder 4 Wochen in einer Pflegestelle, doch man sah dem kleinen Hundekind die Zeiten schon an, die sie durchgemacht hatte. Überall Flohbisse, offene Hautstellen, Würmer und einen Hungerbauch hatte die Kleinen damals. Wie sie dann über den Hof gewatschelt kam, hatten wir keine Chance mehr.
Wir haben uns dann noch gut 4 Wochen auf Ihre Ankunft vorbreitet (Christoph baute eine tolle Welpenkiste, Spielzeug wurde angeschafft, Decken, Kissen und jede Menge Futter).

Von da an änderte sich unser Leben. Baghira war am ersten Tag so überwältigt von all den neuen Dingen, das sie geschlagene fünf Stunden am Stück in ihrer neuen Kiste geschlafen hat.
Sie wurde sehr schnell stubenrein und entwickelte sich gut. Natürlich kamen dann die Probleme, sie fraß nicht, ich mußte den armen Hund noch 8 mal entwurmen bis alle Parasiten verschwunden waren. Zu großem Dank bin ich meinem Lehrtierarzt in Eisenach verpflichtet, der mit viel Geduld und Kompetenz uns beraten und Baghira schrittweise wieder hergestellt hat. Sie hatte Nierenprobleme und vieles andere mehr und letzten Endes hat nur die Homöopathie geholfen, dass unser Hundekind heute ein gesunder Hund ist.

Ein anderes großes Problem war die charakterliche Entwicklung. Der Hund war verängstigt ( manche Menschen, insbesondere Männer dürfen sie heute noch nicht gleich streicheln ). Ich habe nicht geglaubt, dass besonders Doggen so sensibel sind.
Gott sei Dank konnte ich sie damals mit zur Arbeit nehmen, so dass sie nicht alleine bleiben mußte und ich bei ihr sein konnte. Sie bekam viel Kontakt zu anderen Menschen, Pferden und anderen Hunden. Nach und nach entwickelte sich ihr Wesen.
Spielen mit anderen Hunden ist heute ihre Leidenschaft. Da ist man als Mensch echt überflüssig. Wenn nach einigen Stunden alle anderen Hunde müde sind, dann rennt Baghira immer noch umher und fordert alle zum Weiterspielen auf.

Aber manchmal wird selbst Baghira müde, gut wenn man dann eine eigene Couch hat...